Rauhnächte 03.01.

Rauhnächte 03.01.

Noch ein neuer Tag im neuen Jahr 🙂

Rauhnachtsexperimente – Lest dazu gerne meine ausführliche Einleitung Rauhnacht 21.12.

Rauhnacht 03.01. Gerade habe ich nachgezählt und festgestellt, ich habe ein paar mehr Rauhnächte als nur die sagenumwobenen 12 Nächte, die Zwölfer. Tja, so ist das eben, wenn frau neue Wege geht. Zum einen habe ich den 21.12. die Wintersonnenwende mitgezählt, was manche Quellen durchaus benennen und zum anderen, habe ich schon am 24.12 die zweite Rauhnacht zelebriert, während die meisten davon sprechen, dass die Rauhnächte erst in der Nacht von 25.12 auf 26.12. beginnen. Allen die mir vorrechnen wollen, was Richtig und was Falsch ist, sei nochmals gesagt, dass ich es wie mit einem bekannten Astrologen halte, der einmal gefragt wurde, wann denn nun genau der Zeitpunkt des Wesak Festes ist, damit das Ritual auch pünklich beginnen kann. Darauf erwiderte dieser, Astrologisch gesehen, sprechen wir stets von Zeiträumen die eine bestimmte Qualität haben. Sie bauen sich auf, haben einen Höhepunkt und bauen sich dann wieder ab. So herrscht die Energie des Vollmondes nicht nur während des Höhepunktes, sondern wirkt bereits einen Tag vorher, am Tag des Vollmondes und einen Tag danach. Diese Sichtweise gefällt mir und so halte ich es auch mit den Rauhnächten. Mag jeder das so handhaben wie er/sie es will.

Heute räuchere ich für den Frieden in mir und somit automatisch für den Frieden in der Welt, denn dieser beginnt immer beim Einzelnen. Als Räuchermischung verwende ich eine neue Kreation, nämlich Frieden. Das es diese noch nicht auf meiner Shop Webseite gibt, möge sich der eine oder andere noch ein wenig gedulden. Ich arbeite an einer größeren Menge. So schreite ich, wie gewohnt munter zur Tat. Die Räucherkohle glüht bereits und ich sammle mich, lasse meinen Atem fließen und entspanne mich. Der Duft ist herb und erinnert ein wenig an trockenes Heu. 

Die Frage die ich in den Raum stelle ist, wie komme ich noch mehr in Frieden respektive was kann ich als Einzelperson tun, damit mehr Frieden in die Welt kommt. „Eure Welt hat weit mehr Frieden als Nichtfrieden. Doch ihr habt einen Hang dazu, euren Blick meist dahin zu richten, was nicht dass ist, was ihr eigentlich haben wollt. Dann sprecht ihr von Realität und wie wichtig diese für euch sei. Es geht aber nicht um die Realität die jetzt ist, oder wie ihr sie jetzt gerade persönlich oder kollektiv empfindet. Es geht darum das ihr euren Fokus, eure Energien auf dass richtet, was ihr als Realität morgen, übermorgen oder in einer Woche erleben wollt. Jammern, das ihr immer noch im Hafen seid und nie dort wegkommen werdet und dass wahrscheinlich morgen alles noch schlimmer ist, lässt euch vergessen, das ihr ein Ziel braucht. Sonst bleibt ihr so lange in der Realität des Hafens gefangen, bis eure Sehnsucht nach etwas Anderem so groß wird, dass ihr endlich beginnt Pläne zu machen, euch vorzustellen wie es dort sein wird und beginnt die Segel zu setzen. Finde den Frieden in dir, in jedem Atemzug, in jeder Person, in jedem Kind, in jedem Lebewesen. Wenn du mit dir in Frieden bist, kann deine Umwelt dich nicht darin stören. Solltest du dich gestört fühlen, dann ist die Störung in dir, dann bist du nicht in Frieden. Dann denkst du vielleicht nur, du wärst es. Wahrheit kannst du nicht herbei denken oder reden, aber du kannst in Wahrheit Sein. Nur das zählt, alles andere ist eine Illusion.“

Da saß ich nun, vor mir die Räucherschale in einer Hand einen Adlerfächer, die andere offen, empfangend. Mein Atem beruhigte sich, meine Muskeln entspannten und ein leises Stimmchen flüsterte „Kann das wirklich so einfach sein?“ Die Antwort erfolgte prompt „Immer wenn du denkst etwas sei schwierig, dann ist das nur eine bequeme Ausrede, nichts die zu sein, die du in Wahrheit bist. Ein spirituelles Wesen, das eine menschliche Erfahrung macht.“

Da saß ich noch für ein Weilchen und stellte mir vor, wie mein innerer Frieden sich, wie ein sanfter Mantel um die Ängste der Welt legt und wispert „Vergiss niemals wer oder was du bist.“

In diesem Sinne – Namasté – Ingeborg Helene Heidenreich



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