Hallo und herzlich willkommen, nur noch einmal schlafen bis zum neuen Jahr

Rauhnachtsexperimente – Lest dazu gerne meine ausführliche Einleitung Rauhnacht 21.12.

8. Rauhnacht 30.12.

Die Tage fliegen und ich gehe immer langsamer voran. Die heutige Rauhnacht widme ich dem Shiva in mir. Meiner Präsenz, meiner Klarheit. Als Shakti ist meine Essenz zu fließen, als sanfter Fluss, in unzähligen Mäandern  und hin und wieder als wildes Gewässer. Doch mein Wasser würde versickern, wären da nicht die Uferbegrenzungen, die das Wasser halten. Dafür braucht es die Klarheit, die Präsenz Shivas. 

Wie schon all die vorherigen Male, entzünde ich die Räucherkohle und denke über das eben Geschriebene nach. Wenn ich Shiva nur im außen suche, bin ich abhängig, bedürftig, wenn ich die Shivaqualitäten in mir kultiviere, bin ich ganz. Nur in meiner Ganzheit kann ich erblühen. 

Die Kohle ist fast durchgeglüht und ich wähle als Räucherwerk Palo Santo. Das heilige Holz der Südamerikaner. Dieser süße Duft trägt mich in meine Essenz, dort wo sich Shakti und Shiva treffen und vereinigen. Wenn ich mit Klarheit und Präsenz schwinge, fühle ich mich weich fließend und zugleich getragen und kraftvoll. Heute braucht es keine Worte, nur den immerwährenden Fluß des Aus- und Einatmens und der köstliche Frieden in mir.

Aus Freude für dich – Ingeborg Helene – Namasté

 

 

 

 

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