Rauhnächte – Zwischen den Welten

WP_20151010_013Es sind die Tage der Rauhnächte, Altes darf reflektiert werden und Neues gerufen werden. Überall im Netz finde ich „genaue Anweisungen“ zu diesen 12 Nächten, den Zwölfern. Vieles was da steht ist Expertenmäßig aufbereitet. Das Thema hat vor Jahren nur wenige Menschen hinter dem Ofen hervorgelockt, jetzt scheint es zu boomen. Nur selten finde ich etwas wirklich Brauchbares. Wie eine meiner sehr geschätzten spirituellen Lehrerin immer sagt, wenn du ein starres System aus einer Erkenntnis machst, wird es zu spirituellem Plastik. Also eher wertloser Plunder.

Was, wenn du dich einfach mal still hinsetzt und atmest, vielleicht eine Kerze entzündest und dich an ihrem wunderbaren Lichtschein erfreust. Ja, du kannst auch Räucherwerk verbrennen oder verduften. Wenn du das tust, nimm etwas Natürliches, das schont deine Lungen und erfreut deine Atemwege. Natürliche Harze, Kräuter, Hölzer, Wurzeln, Blüten und Früchte ermöglichen dir einen wirklichen Kontakt zu dir selbst, denn du bist ebenfalls Natur.

Jetzt kannst du über das vergangene Jahr nachdenken und dich für alles was du erlebt hast, das Gute und weniger Gute, bedanken. Eine gesunde Einstellung ist, dass dich jede Erfahrung weiterbringt. Wenn du es (noch) nicht erkennen kannst, dann vertraue darauf dass die Erkenntnis kommen wird. Bereite dich alle Erlebnisse loszulassen, klebe nicht daran fest. Es ist Vergangenheit, komme den gegenwärtigen Moment.

Wenn du das solange gemacht hast, wie es dir gefällt, dann atme einfach weiter, atme den Duft deines Räucherwerks und bitte um Inspirationen für das kommende Jahr. Finde heraus was du am liebsten machst und tue es so oft als möglich. Rufe das was du einladen magst, wisse dass das Universum dir alles bereitstellt und übe dich in entspanntem Empfangen. Bis es eintrifft hab Freude an allem was du tust oder erlebst.

Das ist alles, du kannst es jeden Abend wiederholen oder nur an einigen der 12 Abenden, es ist nicht wirklich wichtig, ob du jede Rauhnacht zelebrierst. Wichtig ist, wie sehr du dich traust, dir selbst zu begegnen, ohne dich vom flirrenden Beiwerk blenden zu lassen. Dann hast du die Chance wirklich etwas zu erkennen und dich auf die Liebe auszurichten.

All dies kannst du natürlich auch außerhalb der Rauhnächte durchführen, aber in den Zwölfern gibt es nicht viel anderes zu tun, also genug Zeit um Einkehr zu halten.

Leben ist niemals dazu gedacht kompliziert zu sein… ich wünsche dir viel Freude und hilfreiche Erkenntnisse…

Erwachen im Feuer der Selbstliebe

Aus Freude für dich – Namastè

Ingeborg Helene

P.S. Schön dass du dir die Zeit genommen hast, meine Gedanken & Inspirationen zu lesen. Wenn dir gefällt was ich schreibe, dann teile ich doch einfach mit deinen Freunden. Gans besonders freue ich mich über deine Gedanken zum Thema, in der Kommentar Box. Hier kannst du dich eintragen, wenn du keinen Artikel von mir verpassen willst.

© Ingeborg Helene Heidenreich www.shaktifeuer.de

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